-----------------------Wettiner SV 1920 e.V.--------------------

                                    Pokal Saison 2010 / 2011

              Der Weg zum Pokalsieg 2011

2. Pokalhauptrunde Wettiner SV - Sportring Mücheln 2:1 (0:1)

Aufstellung: Reiche; Müller, Guckenburg( 75.Hirschfeld), Koch, Höhne, Deparade, Puschner,Ma, Mohr, Valentin ( 80. Gothe, 85. Puschner, Mi), Leefhelm, Zietz

Tore: 0:1 22. Min. Kahlert; 1:1 67. Min. Zietz ; 2:1 84. Min. Leefhelm

Spielbericht: Der Gegner in der 1. Pokalrunde hieß diesmal Kreisoberligisten Sportring Mücheln. Anders als in der Saisonvorbereitung ,als man gegen höherklassige Team doch deutlich unterlag , war in diesem Spiel kein Klassenunterschied zu sehen.
Von Beginn an zeigte unsere Mannschaft das sie hier einen Pokalfight abliefern will. Und so gab es dann auch gleich einige Großchancen durch B. Zietz der jedoch am starken Keeper der Gäste scheiterte . Mit der ersten richtigen Chance erzielte S.Kahlert in der 22. Minute das 1:0 für die Gäste. Wer gedacht hatte das dies ein Schock für unser Team war der sollte sich täuschen. Immer wieder angetrieben vom Cap. C. Deparade drängte man auf den Ausgleich, doch auch die 3. Chance für B. Zietz, der allein vor dem Gästekeeper auftauchte , wurde nicht genutzt.
Mit dem gleichen Elan ging es auch in der 2. Halbzeit weiter und so ergaben sich weitere Chancen. In der 67.Minute war es dann endlich so weit , nach einem schönen Spielzug über rechts, erzielte B. Zietz das verdiente 1:1. Die Gäste spielten wohl weiter den besseren Ball ,aber die gut organisierte Abwehr um Libero C. Müller ließ nicht viele Chancen zu. F. Leefhelm erzielte in der 84. Minute mit einem satten Schuss an die Lattenunterkante , von der der Ball klar hinter der Linie sprang das entscheidende 2:1. Die Gäste aus Mücheln versuchten in den verbleibenden Minuten noch mal alles um den Ausgleich zu erzielen , doch unser Team hielt toll dagegen.
Fazit: Ein verdienter Sieg der durch eine tolle geschlossene Mannschaftsleistung erreicht wurde. Zu erwähnen wäre auch, das unsere Neuzugänge eine Verstärkung für unser Team sind und ihren Anteil am Erfolg haben.

3. Pokalrunde: 9.10.2010 SG Großkugel - Wettiner SV 2:5 (0:5)

Austellung: Reiche, Müller, Valentin,( 60. Gothe), Koch, Deparade, Phillipp, Drese, Bachmann, Leefhelm, Rückriem ( 60. Bierende), Zietz

Tore: 0:1 24. Min. Rückriem, 0:2 27. Min. Müller ( FE), 0:3 29. Min. Zietz, 0:4 35. Min. Bachmann, 0:5 37. Min. Rückriem 1:5 60. Min. Funke, 2:5 69. Min. Luther

In der 3. Runde des Kreispokals musste unsere Mannschaft bei der SG Großkugel antreten. In den ersten 20 Minuten gestaltete sich ein ausgeglichenes Spiel , mit Chancen auf beiden Seiten. Doch mit zunehmender Spielzeit bekam unser Team das Spiel besser in den Griff und erspielte sich Torchancen. In der 24. Minute war es schließlich C. Rückriem der das 1:0 erzielte. Was jetzt folgte war schon beeeindruckend, innerhalb von 13 Minuten erzielte unser Team 5 Tore!!! Sicher war auch eine Verunsicherung der Gastgeber zu sehen, doch wie die Tore herausgespielt wurden war sehenswert.
C. Müller, B. Zietz, K. Bachmann und erneut C. Rückriem sorgten für eine 5:0 Pausenführung. In der 2. Halbzeit schaltete unsere Mannschaft einen Gang zurück und so wurde es offnes Spiel. Die Gastgeber nutzten 2 Unachtsamkeiten in unserer Abwehr und kamen so noch zu 2 Toren. Doch auch für unser Team ergaben sich noch genügend Torchancen nur wurden diese nicht konsequent genutzt.
Fazit: Das Ziel, das erreichen der 4. Runde gelang. Eine starke 1. Halbzeit genügte um das Weiterkommen zu sichern.

Pokal Achtelfinale 20.11.10 Wettiner SV - SSV Neutz 2:1 ( 0:1)

Aufstellung: Apel, Deparade, Koch, Gothe,( 80. Guckenburg) Philipp, Drese, Leefhelm, Bachmann, Müller, Furgber ( 71. Möller) , Zietz ( 66. Bierende)

Tore: 0:1 15. Min. L. Wagner ; 1:1 82. Min. Möller; 2:1 89. Min. Deparade



Am Samstag den 20.11.10 fand das Pokal-Achtelfinale gegen den höherklassigen Ortsnachbarn SSV Neutz statt.
Bei bestem Wetter, aber einen tiefen und schwerbespielbaren Platz, entwickelte sich zu Beginn ein offenes Spiel. Mit der 1. Chance im Spiel, erzielte L. Wagner in der 15. Minute, per Kopf das 0:1 für die Neutzer. Doch auch schon wie in der Vorwoche gegen Löbejün lies sich unser Team von einem Rückstand nicht entmutigen und spielte weiter nach vorne. Man erhöhte den Druck auf das Tor der Gäste und so ergaben sich daraus etliche Chancen. Allein 3x konnten die Gäste nach einer Ecke den Ausgleich verhindern. Die wohl größte Chance hatte D.Drese als er in der 44. Minute am leeren Tor vorbei schoss. Und so ging es mit einer glücklichen Führung für die Neutzer in die Halbzeitpause.
Hochmotiviert und den festen Glauben das Spiel noch zu drehen ging es dann auch gleich wieder in Richtung gegnerischen Tor. Da die Gäste sehr tief standen und sich alleine auf das Kontern verließen, ergaben sich jetzt weniger Möglichkeiten. Zu oft spielte man sich immer wieder an der dicht gestaffelten Abwehr der Neutzer fest. Als in der 68. Minute Kapitän C.Deparade im Strafraum festgehalten wurde und es hätte Elfmeter geben müssen, blieb zum Entsetzen aller der Pfiff des Schiedsrichters aus.
Mit den Einwechslungen von M.Bierende und A.Möller kam noch einmal Schwung in die Partie, was sich später auszahlen sollte. Der Eingewechselte A.Möller steht nach einer Flanke von D.Drese goldrichtig und kann am langen Pfosten zum 1:1 Ausgleich einschießen. Als die meisten der vielen Zuschauer wohl mit einer Verlängerung rechneten, fiel doch noch ein Tor. In der 89. Minute faste sich Kapitän C. Deparade ein Herz und zog von der Strafraumgrenze ab, sein Schuss schlug unten links im Tor der Neutzer ein, was zugleich der Endstand war.
Der anschließende Jubel wollte gar nicht enden, denn die Mannschaft erreicht damit das Pokalviertelfinale und nach Sportring Mücheln konnte somit der zweite Kreisoberligist bezwungen werden.
Fazit: Ein verdienter Sieg gegen den SSV Neutz. Unser Team war spielerisch und kämpferisch an diesem Tag die bessere Mannschaft und zieht in die Runde der letzten 8 Teams.  

         Pokalviertelfinale am 26.3.2011 15 Uhr in Merseburg

ESV Merseburg - Wettiner SV 3:4 ( 2:1)


Aufstellung: Apel, Müller, Koch, Sämisch, Höhne ( 46. Deparade), Gothe, Möller ( 59. Leefhelm), Drese, Mohr, Philipp, Zietz

Tore: 1:0 21. Min. 1:1 24. Min. Müller, 2:1 39. Min., 3:1 49. Min.. 3:2 62. Min. Müller ( FE), 3:3 76. Min. Drese, 3:4 87. Min. Müller ( HE)

Das der Pokal seine eigenen Gesetze hat, ist eigentlich jedem klar. Mal wächst man über sich hinaus und ein anderes mal versetzt man sich selbst in die Fußballsteinzeit zurück und bietet 3. Kreisklasse Fußball. Genau so ein Tag war dieser 26. März. Allein der Platz war noch schlechter als dieses Pokalviertelfinale zu Gast beim ESV Merseburg.


Anpfiff

Die ersten Minuten des Spiels gingen los, wie eventuell von einigen erwartet. Unser Team spielte straff nach vorn, hatte Übergewicht im Mittelfeld, konnte allerdings aus den, wir nennen es mal Chancen, nichts zählbares herausarbeiten. Für die Köpfe der Spieler war dieser Auftakt nicht besonders gut, man fühlte sich schnell relativ sicher. Frei nach dem Motto: "das spielen wir schon runter". Und so kam es, dass nach einer Ecke für den Gastgeber, einem anschließenden Tumult im Strafraum, der Stürmer aus spitzem Winkelzur 1 : 0 Führung einschoss. Erster Dämpfer nach ca 20 Minuten. Doch keine 5 Minuten später wurde man Zeuge einer Situation, die wieder diese wirren Gedanken in unseren Köpfen aufkommen lies. Ein missglückter Freistoß von der Mittellinie landete plötzlich im Tor. Ausgleich. Das Spiel wurde nun zunehmend hektischer, unsere Team schaffte es nicht, eine klare Linie in Spiel zu bringen. 5 Minuten vor Ende der ersten Halbzeit besiegelte ein Stellungsfehler von C. Müller, der den Ball im 5m - Raum nicht konsequent gegen den Stürmer abschirmte, den erneuten Rückschlag. 2 :1.

Halbzeit kein Kommentar

Nach der Kabinenansrache war nun allen klar, dass dieses Pokalspiel nicht auf die leichte Schulter genommen werden sollte. Mit dem nötigen Ergeiz und der Entschlossenheit wollten wir die zweite Hälfte beginnen. Durch einen Ballverlust im Mittelfeld konnte Merseburg schnell über Außen spielen, die Flanke bringen und mit dem dritten Schuss Richtung Tor, das dritte Tor markieren. 3 : 1 nach nur 4 Minuten der zweiten Halbzeit. Im weiteren Verlauf des Spiels nahm das Team das Heft wieder in die Hand, jedoch ohne wirklich zählbares heraus zu spielen. Es sollte als der Abwehrspieler der Gäste sein, der uns durch ein Foul an P. Mohr im Straufraum in der 62. Minute zurück ins Spiel brachte. Den fälligen Strafstoß verwandelte C. Müller sicher. Eine viertel Stunde später konnte D. Drese einen Schuss aus kurzer Distanz im Tor der Merseburger unterbringen und den Ausgleich erzielen. In die nun drohende Verlängerung wollte keiner. Und erneut war es der Aussetzer eine Verteidigers der Gäste, der uns durch sein Handspiel im Strafraum die Chance gab, das Spiel trotz 3 : 1 Rückstand in der 87. Minute noch zu gewinnen. Wieder nahm sich C. Müller den Ball und verwandelte den zweiten Elfmeter zum 4 : 3 Endstand.

Abpfiff: es gab keine bessere Mannschaft, nur eine schlechte und eine noch schlechtere - Halbfinale

                   Pokalhalbfinale 13.4.2011 18 Uhr


 Wettiner SV - LSG Lieskau 2:1 ( 0:1) n. V.

Wettin, Apel, Müller, Gothe, Sämisch, Furgber ( 73. Höhne), Deparade ( 101. Rückriem), Valentin ( 73. Möller), Mohr, Leefhelm, Zietz

Lieskau, Kölbel, Zirbel, Böttcher, Bader, Neidel, Hirsch,( 46. Angermann) Müller( 70. Herrmann), Mank, Würfel,( Schlegel) Winkler, Behrends

Tore: 0:1 16. Min. Winkler, 1:1 85. Min. Zietz, 2:1 101. Min. Müller



Am Mittwoch war es nun soweit, Pokalhalbfinale. Nach 10 Jahren hatte unser Team wieder die Chance, ins Pokalfinale einzuziehen. Die Aufgabe die es zu bewältigen galt, LSG Lieskau. Gegen die Mannschaft aus der Landesklasse Staffel 6 waren alle hoch motiviert, jeder wusste worum es ging und das man nichts verlieren oder sich blamieren konnte.
Anpfiff

Die eigentlich defensive Marschroute, mit der unser Team aus der Kabine kam, wurde nicht so richtig umgesetzt. Die ersten Offensivaktionen kamen von den Gastgebern. Lieskau konnte nicht zeigen, dass das Niveau der Landesklasse unserem überlegen ist. So kam es wie es kommen musste. Ein Freistoß, ca. 25m Torentfernung, wurde von einem sich wegdrehenden Angreifer unhaltbar für Keeper M. Apel abgefälscht. Dieses Gegentor gab uns noch mehr Motivation. Nun war von den Gästen in der ersten Halbzeit nichts mehr zu sehn. Nur Freistöße bekamen sie auf Höhe der Mittellinie viele zugesprochen.

Halbzeit 1:0 Rückstand und top motiviert

Mit dem Beginn der zweiten Hälfte konnte die LSG kurz zeigen, dass eine vernünftige spielerische Anlage vorhanden war. Es dauerte nicht lang und unser Team nahm das Heft wieder in die Hand. In der 85. Minute war es dann soweit. Eine Standardsituation sollte uns in die Verlängerung bringen. Eine Ecke auf den lange Pfosten köpfte B. Zietz ins lange Eck. Der Ball wurde zwar geklärt, der Linienrichtier entschied aber auf Tor. Ausgleich!

Verlängerung verdient in die Verlängerung gekommen

In der Verlängerung setzte sich das Bild der regulären Spielzeit fort. Lieskau kam über Freistöße zu offensiven Aktionen, aber die Gastgeber waren mit mehr Leidenschaft und Willen einfach den kleinen Schritt besser. Die Lichtverhältnisse wurden mit zunehmendem Spielverlauf immer schlechter. Es war allen klar, zu einem Elfmeterschießen wird es heute nicht mehr kommen. Kurz vor Ende der ersten 15 Minuten war es wieder eine Standardsituation. Der Kopfball nach der ersten Ecke konnte noch geklärt werden, beim zweiten Versuch kam C. Müller 5m vor dem Tor zum Abschluss. Führung! Nun war es nur noch eine viertel Stunde. Lieskau warf alles nach vorn, sogar den Keeper hielt es die letzten 10 Minuten nicht mehr in seinem Kasten. Die Angriffe waren jedoch planlos und leicht zu verteidigen für unsere Hintermannschaft. Man hatte sogar noch die Möglichkeit, über einen Konter den Sieg fest zu machen, spielte diesen aber nicht konsequent aus. Dann nahm sich der Gästekeeper den Ball, spielte 2 Spieler aus und war schon an der Mittellinie. A. Möller grätschte den Ball fair ab und zog direkt ab. Der Ball flog nur knapp am Tor vorbei. In der letzten Minute war es dann nochmal ein Freistoß für die Gäste, der uns in Bedrängnis brachte. Schlecht geschossen, aber wieder gefährlich abgefälscht. Diesmal jedoch am Tor vorbei.

Abpfiff POKALFINALE und eine überragende Mannschaftsleistung

. Hier der Artikel der MZ vom 15.4.2011

Wettin nach Verlängerung im Finale

WETTIN/MZ/LOS. "Finale oho, Finale oho", schallte es gestern Abend aus dem Kabinentrakt am Sportplatz Wettin. Die versammelte Mannschaft des heimischen Sportvereins feierte feucht-fröhlich den 2:1-Sieg im Kreispokal-Halbfinale. "Einfach gigantisch eine höherklassige Mannschaft zu schlagen und ins Endspiel einzuziehen", sagte fast eine Stunde nach dem Spiel immer noch adrinal... Mannschaftbetreuer Silvano Härzer. Wettin als Kreisligist hatte das Landesklasse-Team aus Lieskau bezwungen. Auch in Wettin waren die Lichtverhältnisse zum Spielende hin grenzwertig. "Von unserer Trainerbank aus haben wir den Ball auf der anderen Seite nicht mehr gesehen", so Härzer. Doch dort zog Schiedsrichter Matthias Eichhorn die Partie gnadenlos durch. "Nur gut. Denn ob wir bei einem Wiederholungsspiel noch einmal soviel Leidenschaft an den Tag gelegt hätten, wer weiß", konstatierte der Mannschaftsbetreuer. Denn die Leidenschaft seie für den Erfolg ausschlaggebend gewesen. Nach 16 Minuten ging der Favorit Lieskau in Führung. Diese hatte dann über 70 Minuten Bestand. Mitte der zweiten Halbzeit hat dann aber Wettin, Tabellenführer der Saalekreisliga Staffel zwei, das Heft in die Hand genommen und in der 85. Minute den hochverdienten Ausgleich erzielt. Elf Minuten in der Verlängerung waren gespielt, da traf Wettin sogar zum 2:1. Lieskau warf dann alles nach vorn, auch Keeper Chris Kölbel hielt es nicht mehr in seinem Kasten. Zum zweiten Treffer reichte es aber nicht. "Lieskau war von der Spielanlage her sicherlich die bessere Mannschaft. Dennoch geht unser Sieg in Ordnung", sagte Härzer. Nach zehn Jahren stünde man erstmals wieder im Kreispokalfinale. Quelle: Mitteldeutsche Zeitung

         Pokalfinale Saison 2010 /2011 / 1. Mai in Braunsbedra


                   Wettiner SV - SV Wallendorf 2:1 ( 2:0)

Wettin: Apel, Deparade, Gothe ( 20. Koch),Philipp, Mohr, Leefhelm ( 58. Zietz), Möller ( 85. Bierende), Höhne, Sämisch, Müller, Drese

Erstzbank: Reiche, Dimke, Guckenburg, Valentin

Wallendorf: Klein, Kottwitz, Beyer, Blechschmidt, Körner,R, Hebestreit, Kaluscha, Kloss ( 46. Hoppe), Körner, E ( 67. Scholz), Pomian (62. Voigt), Weinstein

Tore: 1:0 18. Min. Drese; 2:0 36. Min. Leefhelm ; 2:1 85. Min. Körner, R

Am Sonntag war es dann soweit, das Sensationsfinale der beiden Kreisligisten. Nach dem Mannschaftsfrühstück im Sportlerheim ging es dann zum Treffpunkt Silvano's Imbiss. Die 2 Busse waren schon da und auch die Fans füllten das Lokal. So Grün-Weiß war die Hütte noch nie!

Der Wettiner SV und der SV Wallendorf trafen um 14 Uhr ins Braunsbedra aufeinander. Knapp 400 mitgereiste Fans unterstützten ihre Mannschaften. Zhalenmäßig waren die Wettiner Fans zwar unterlegen jedoch war akkustisch davon nichts zu spüren. Für 90 Minuten vollste Unterstützung möchten wir uns rechtherzlich bei EUCH bedanken.Schönes Wetter und ein überragender Rasen sollten die Grundlage für ein gutes Finale sein.

Anpfiff



Von Anfang an nahm unser Team das Heft in die Hand. Hohes Tempo, gute Spielzüge und enormer Einsatz ließen die Wallendorfer oft nur hinterher schauen. Nur vereinzelt konnten sich die Wallendorfer aus ihrer Hälfte befreien und sich selbst entlasten. In der 18. Minute war es eine Ecke die abgefangen wurde und zur Torvorbereitung genutzt wurde. Dirk Drese hatte auf der linken Seite viel Platz und wurde durch einen langen Diagonalpass bedient. Der herrauskommenden Torhüter konnte den Torschuss nicht mehr abwehren. 1 : 0 Führung ! Auch nach der Führung das gleiche Bild, Wallendorf in der Defensive und unser Team machte Druck. In der 36. Minute brachte ein Freistoß von Mathias Höhne gefahr im Strafraum. Die Wallendorfer konnten zunächst klären, aber das beherzte Nachsetzen von Ronny Philipp sicherte den Ballbesitz. Er legt auf Christoph Müller ab, dessen verunglückter Schuss aus 25m bei Friedrich Leefhelm landet. Für ihn war es dann kein Problem mehr, aus 3m den Ball im gegnerischen Tor unterzubringen. 2 : 0 ! Bis zur Halbzeit lief das Spiel dann so weiter, Tore fielen aber keine mehr.

Halbzeit beste Halbzeit des Kalenderjahres 2011, verdiente Führung

Nach der Pause ging es dann leider nicht ganz so schwungvoll weiter. Wallendorf spielt etwas mutiger nach vorn und unser Team musste mehr für die Defensive tun als in der ersten Hälfte. Die wenigen Torchancen wurden leider nicht genutzt, um den Sieg klar zu machen. Die Angriffe der Wallendorfer waren oft Einzelaktionen oder Freistöße, die aber meist ohne größere Gefahr vereitelt werden konnten. In der Schlussviertelstunde warf Wallendorf nun alles nach vorn, mit Pech bei einem Lattenschuss. In der 85. Minute konnte R. Körner den 2 : 1 Anschlusstreffer erzielen. Schöne Einzelaktion, mit der er 2 Verteidiger ins Leere laufen lies und den Ball im kurzen unteren Eck versenkte. Die anschließenden Schlussminuten waren zwar heikel, da Wallendorf nun alles nach vorn warf, der Sieg war jedoch nicht mehr in Gefahr.